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15 Feb

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Im Rahmen des Chemieunterrichtes haben die 6. Klassen das deutsche Salzmuseum in Lüneburg mit anschließender Stadterkundung besucht.
Nach einem gut informierenden Rundgang, in dem die Kinder die geschichtlichen Hintergründe zur Lüneburger Salzgewinnung erfahren haben, konnten die Schülerinnen und Schüler selbst tätig werden: In einer Pfanne verdampften die Kinder Sole zu Wasser und Kochsalz.

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Selbstverständlich durften die Schülerinnen und Schüler das Salz probieren und mit nach Hause nehmen. Es ist schon erstaunlich, dass aus einem Liter Sole etwa 360 g Salz gewonnen werden können. Neben diesem Phänomen waren noch zahlreiche andere Entdeckungen im Museum möglich. Aus wie viel Salz besteht der Mensch? Wie viel Salz darf der Mensch täglich zu sich nehmen? Wie lange hält sich Salz? Wie haben die Salzsieder vor 1000 Jahren gelebt und gearbeitet? Nicht zu vergessen: die Sage von der Lüneburger Salzsau.
Anschließend haben die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen die Stadt mit ihren mittelalterlichen Facetten erkundet. Dabei fielen die bauchigen Häuser auf, die durch den Abbau des Salzstockes unterhalb Lüneburgs in sich „zusammengesackt“ sind.
Alles in allem waren wir uns einig: Dies war ein gelungener Projekttag zum Thema Trennverfahren im Alltag.